Die SCL Tigers verpassen die Play-Ins in extremis
Der EHC Biel startete aggressiv in die Partie und dominierte die Anfangsphase. Die SCL Tigers standen defensiv jedoch kompakt und liessen wenig zu. Wurde es gefährlich, war auf Torhüter Luca Boltshauser Verlass. Den ersten Bieler Ausschluss nutzten die Langnauer gleich aus: Dario Rohrbach traf im Powerplay zur Führung.
Im Mitteldrittel machten sich die Tigers mit mehreren Strafen das Leben selbst schwer. Biel nutzte die Überzahlsituationen konsequent und erzielte zwei Treffer. Offensiv gelang den Emmentalern im zweiten Abschnitt nur wenig, während Biel das Spiel weitgehend kontrollierte.
Auch im Schlussdrittel blieben die Bieler spielbestimmend und bauten ihre Führung weiter aus. Die Tigers setzten zwar immer wieder Nadelstiche, doch der Turnaround wollte nicht mehr gelingen. Damit verpassten die SCL Tigers das Play-In im letzten Moment und beenden ihre Saison am Montag mit der Partie gegen die ZSC Lions.
Weiter geht’s am Montag, 9. März 2026 gegen die ZSC Lions
EHC Biel – SCL Tigers 5:1 (0:1, 2:0, 3:0)
Tissot Arena – 6556 Zuschauer – SR Borga, Stricker; Steenstra, Humair
Tore: 10. Rohrbach (Kinnunen, Ausschluss Stampfli) 0:1, 29. Sallinen (Server, Hulström) 1:1, 35. Hofer( Dionico, Sylvegard, Ausschluss Baltisberger) 2:1, 44. Haas (Server), 53. Haas (Rajala, Hofer) 4:1, 60. Christen (Stampfli, Ausschluss Salzgeber und ohne Torhüter) 5:1
Strafen: EHC Biel 6 x 2 Minuten, SCL Tigers 6 x 2 Minuten
SCL Tigers:Boltshauser, (Meyer; Riikola, Baltisberger; Mathys, Kinnunen; Paschoud, Erni; Lehmann; Pesonen, Björninen, Rohrbach; Mäenalanen, Felcman, Petersson; Allenspach, Schmutz F., Schmutz J.; Lapinskis, Salzgeber, Petrini; Bachofner
Bemerkung:
SCL Tigers ohne Meier (verletzt), Fahrni, Malone (überzählig), Guggenheim, Neckar, Jenni, Wagner (alle Farmteam)
